Ressourcen in der Mediation

Grundlage der Suche nach Ressourcen bildet das Kompetenzmodell der "Hamburger Schule".

 

Ziel ist, die Handlungskompetenz aller Parteien wieder zu 100% herzustellen.

Feldkompetenz, fachliche Kompetenz und kommunikative Kompetenz sind sicher vorhanden, die persönliche Kompetenz ist durch den Konflikt blockiert.

 

Unter Anwendung der Harvard-Methode wird in dieser Phase der Mediation vom "Handlungsdenken" auf ein "Denken in Werten" umgeschaltet.

Gemeinsame Werte, Motive und Begabungen bilden die Grundlage für einen respektvollen Neustart.

Auch die Werte der "Anderen", nicht direkt am Konflikt beteiligten, werden hier gewürdigt, insbesondere die Werte des Unternehmens.

 

Im wirklichen Leben helfen die Ressourcen nur, wenn sie aus dem Abstrakten wieder auf die Handlungsebene geführt werden. Hierfür werden Ressourcen aus anderen Kontexten gesucht (wo hat es denn schon mal gut funktioniert?, welches Verhalten führte in der Praxis zu Wohlbefinden?).

 

Den größten Platz in dieser Phase nimmt das bisherige Vorgehen ein: Warum ist der Konflikt entstanden, warum ist er eskaliert, wie haben wir uns verhalten, dass er nicht gelöst wurde?

Gescheiterte Lösungen werden identifiziert und entsorgt.