Verhaltensalternativen in der Mediation

Eins ist klar: So kann es nicht weitergehen.

 

Die Konfliktparteien haben in den vorangegangenen Phasen mit Respekt das System und die Werte des anderen kennengelernt und ein gemeinsames Ziel formuliert.

 

Um dieses Ziel zu erreichen werden gemeinsame Handlungsalternativen entwickelt. Unter Berücksichtigung der ganz persönlichen Systeme, werden konkrete Schritte auf dem Weg zum Ziel festgehalten.

Aus Ihnen entsteht der Handlungsplan. Zu festen Terminen wird eine weitere Stufe der Konfliktlösung ganz praktisch und gemeinsam erklommen.

 

Der Einsatz von Kreativitätsmethoden wie der "Walt-Disney-Methode" helfen hier, Blockaden zu lösen.

 

Ein Plan ist erst dann perfekt, wenn es einen "Plan-B" gibt:

Wo lauern im Alltag Gefahren, dass wir unser Ziel nicht erreichen? Welche Maßnahmen können ein Scheitern schon jetzt verhindern?

 

Am Ende der Mediation hat keine der Parteien einen Gesichtsverlust erlitten.

Beide sind gestärkt, niemand fühlt sich verraten. Dies gelingt, weil respektvoller und vertraulicher Umgang auch dem vermeintlichen Initiator des Konfliktes mehr Freude bringt, als der schwelende Konflikt.